Ton in Baustoff zu verwandeln ist harte Arbeit

Hohe Temperaturen und robuste Maschinenteile sind nötig, um nassen und klebrigen Rohton in leichten Blähton oder Leca® zu verwandeln. Darum hat Leca Dänemark so hohe Ansprüche in Bezug auf die Qualität und Lebensdauer der Maschinenteile für die Speisung der Drehrohröfen, die Temperaturen von bis zu 1200 Grad Celsius erreichen.

Tag für Tag bringt ein Förderband rund 1000 Tonnen Rohton von der Leca-Tongrube zum Werk des Unternehmens in Hinge, Dänemark. Hier wird das feuchte Rohmaterial einem harten Behandlungsprozess unterzogen, bei dem der Ton schließlich zu den weitbekannten braunen Leca®-Kugeln und anderen Leca®-Produkten verarbeitet wird.

„Ein Förderband transportiert den Rohton in die großen Drehrohröfen. Unterwegs durchläuft der Ton mehrere Formungsverfahren, so dass die Klumpen am Ende hand- bis steingroß sind. Das ist eine extreme Schwerindustrie, die u.a. elektrische Motoren, Getriebe und Kupplungen erfordert“, erklärt der Instandhaltungsmanager Tonny Hedevang.

Die Öfen werden nur zweimal pro Jahr ausgeschaltet

Die Temperatur in den Drehrohröfen beträgt ca. 1200 Grad Celsius. Die Hitze erzeugt Tausende kleiner Gasblasen, die im Ton eingeschlossen werden und dem Material seine charakteristische Leichtgewichtigkeit verleihen, wenn der Ton durch die Drehbewegung des Ofens zu Kugeln geformt wird. Das Stoppen und Starten der Öfen ist ein extrem kostspieliges Verfahren, darum ist Leca Dänemark sehr darauf bedacht, Ausfälle im Produktionsprozess zu vermeiden.

„Wir schalten die Öfen nur zu Weihnachten und in den Sommerferien aus, um unsere regelmäßigen Wartungsarbeiten durchzuführen. Den Rest des Jahres geht es darum, dass sie ständig gespeist werden. Das ist eine große Belastung für Getriebe und Motoren, darum müssen wir strapazierfähige Ausrüstung haben. Produkte und Geräte schlechter Qualität und mit kurzer Lebensdauer sind einfach nicht gut genug“, erklärt Tonny.

Enger Kontakt mit Hoyer

Wegen der wesentlichen Bedeutung von Betriebssicherheit und schnellem Service für das Unternehmen, steht Leca Dänemark in engem Kontakt mit den Lieferanten, einschließlich Hoyer, die der Firma Elektromotoren, Getriebe und Getriebeteile liefern.

„Wir können nicht für alles Experte sein, darum ist es sehr beruhigend zu wissen, dass Hoyer das Werk und unsere Ausrüstung kennt und schnell reagieren kann, wenn Probleme auftreten. Vor einigen Monaten hatten wir zum Beispiel Schwierigkeiten mit einigen Kupplungen. Sofort war unser fester Ansprechpartner von Hoyer zur Stelle, inspizierte die Teile und fand auch schnell eine Lösung“, erinnert sich Tonny.

Fakten über Leca Dänemark

  • Leca Dänemark gehört zum internationalen Konzern Saint-Gobain
  • Das Werk in der Stadt Hinge ist für die Produktion aller Leca®-Produkte in Dänemark zuständig.
  • Die ersten Leca®-Produkte wurden 1939 in Dänemark entwickelt.
  • Leca® dient u.a. als Dämmstoff und leichter Füllstoff für Gebäude, Straßen, Brückenrampen, Radwege und Hafenanlagen.

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